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Hochschule RheinMain :: Städtebau und Gebäudelehre: Integration
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Integrationsfach

Stadt und Energie
Sommersemester 2017. Seminar in Kooperation mit dem Lehrgebiet Entwerfen und Energieeffizientes Bauen, Prof. Sascha Luippold

Modul B-400. Stadt und Raum. Das Seminar ist in das Projekt 'PN1402 Stadt und Raum' als Teilleistung integriert.


Im Rahmen des Begleitfaches „Integration - Stadt und Energie“ werden zwei den Städtebau stark beeinflussende Parameter integrativ an der konkreten Entwurfsauf- gabe betrachtet: Die Bauleitplanung als demokratischer Prozess und das Stadtklima als ortsspezifische Planungsgröße.

Bauleitplanung
Städtebauliche Entwürfe werden wesentlich durch wirtschaftliche und politische Faktoren beeinflusst. Städtebau ist im Gegensatz zur Architektur grundsätzlich poli- tisch. Das Recht auf Freiheit nimmt in den westlichen Demokratien einen vergleichs- weise hohen Stellenwert ein. So liegt das politisch Verhandelbare stets nahe am kleinsten gemeinsamen Nenner der zur Entscheidung berechtigten Öfentlichkeit. Aber wer macht eigentlich die Stadt? Das Stadt keine Ansammlung von Architektur ist wird jeder ahnen – wie aber entstehen die Prozesse die zur Stadt führen? Wer sind die Entscheidungsträger? Oder um mit Lucius Burckhardt zu fragen „Wer plant die Planung“? Diesen Dingen wollen wir in der Integration nachgehen. In Seminarform wird von den Teilnehmern ein Bauleitplanverfahren (betreut) konzipiert welches sich in seiner Struktur an einem Stadtplanungsprozess (Entwurf, Planvorlagen, politischechen Gremien) orientiert. Die Vorträge und Tischgespräche ergänzen die eigene Studienarbeit inhaltlich und strukturell ebenso nach dem Vorbild eines Städtebaulichen Projektverlaufes.

Im Semesterverlauf erarbeiten die Teilnehmer, parallel zum Entwurfsprojekt, ein dem Bebauungsplan ähnliches Planwerk. Die Zwischenergebnisse fließen in die Projektarbeit des Semesterentwurfs ein.

Stadtklima
Als Folge des menschlichen Eingriffs in die Landschaft verändern urbane Strukturen das Mikro- und Mesoklima des Ortes nachhaltig. Erwärmung an heißen Sommertagen spielt hier die größte Rolle, verursacht durch die Massen an Beton und Asphalt, aber auch Veränderung von Wasserkreisläufen oder Luftbewegungen durch Flächenversiegelung und Gebäudetopographie sind evident. Wie aber kann die Stadt naturverträglicher gestaltet werden? Wie könne Siedlungsstrukturen klimafreundlich organisiert werden? 

Diesen Fragen wollen wir nachgehen und dabei auch die Frage von Belichtungsmöglichkeiten und Besonnungsverhältnissen der Gebäude im städtischen Kontext genauer untersuchen. Dazu wird das eigene Projekt anhand einer Sonnenstudie über den Jahresverlauf genauer untersucht. Für das geplante Quartier wird darüber hinaus ein Versorgungs- und Energiekonzept erstellt das, wie die Sonnenstudie, als Abgabebestandteil in das Semesterprojekt integriert wird.

Format
In Seminarform werden die Inhalte in kleinen Vorträgen und Tischgesprächen besprochen, worauf sie am eigenen Projekt überprüft und als integrierte Abgabeleis- tung ausgearbeitet werden.

Die Themen sind:

• Einführung
• Bauleitplanung
• Akteure der Stadtplanung
• Vom Wettbewerb zum Planungsrecht
• Der Bebauungsplan
• Stadtklima
• Besonnungsstudien
• Versorgungs- und Energiekonzepte auf Quartiersebene